Als ich mit 16 anfing Gitarre zu spielen, wollte ich mich zunächst nur vorm Klavierüben drücken.

 

Direkt neben dem Klavier hing die alte Beat-Gitarre meines Vaters. Auf dieser Gitarre hat er während der 1960-er Jahre Beatles-Songs gespielt und damit unter anderem meine Mutter beeindruckt. Ich glaube, dass ich der Gitarre im Endeffekt meine Geburt verdanke.

 

Zwei Akkorde wollte ich unbedingt lernen, G-Dur und D-Dur, um „Eisgekühlter Bommerlunder“ von den Toten Hosen zu spielen. Noch nie hatte ich bis dahin in meinem Tun so viel innere Freude erlebt.

In den folgenden Jahren hörte ich Punk, Blues, eine Zeit lang ausschließlich Musik von Johann Sebastian Bach, dann Singer/Songwriter und irgendwann landete ich beim Jazz. Schließlich studierte ich Jazzgitarre.

 

 

Von Anfang an habe ich selber Songs geschrieben. Im Lauf der Zeit hat sich dabei eine eigene Musik entwickelt, die keineswegs wie Folklore klingt, die ich aber gern als meine innere Folklore bezeichne. In ihr schwingt alles, was ich sehe, höre und fühle und was sich bis jetzt in meinem Leben zugetragen hat.